Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Ernährungsbildung

Ernährung und nachhaltige Entwicklung

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Tomaten-Männchen
© Nikola Mösch

Bananen und Ananas aus Übersee, Zitronen aus Italien und Milch aus den Bergen – Lebensmittel, die in unserem Einkaufskorb landen, kommen oft von weit her. Je nachdem, was wir zum Essen und Trinken auswählen, sind damit ganz unterschiedliche Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft verbunden – lokal vor unserer Haustür und global in der ganzen Welt. Durch gezieltes regionales und saisonales Einkaufen kann jeder Einzelne seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Ernährungsweise leisten: Spargel und Erdbeeren vom Feld um die Ecke, Birnen und Äpfel von der heimischen Streuobstwiese, die Milch von der Molkerei aus der Region und das Fleisch vom Bauern aus dem Ort. Auch der Kauf von Produkten aus ökologischem Anbau oder Waren, die sozial gerecht hergestellt wurden, tragen hierzu bei. Dieses Kapitel zeigt auf, was nachhaltige Ernährung bedeutet und wie diese umgesetzt werden kann. Dafür wird auch unter die Lupe genommen, wie eine vegane und vegetarische Ernährung und ein reduzierter Fleischkonsum zu einem nachhaltigen Ernährungsstil beitragen können.

Ein wichtiger Aspekt im Baustein „Ernährung und nachhaltige Entwicklung“ ist die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Lebensmittel werden unter großem Arbeitseinsatz und unter Verwendung vieler Ressourcen hergestellt. Sinnvolles Einkaufen, richtige Lagerung, kreative Resteverwertung und der richtige Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum sind wichtig, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Dieses Kapitel hält hierzu wichtige Infos und Hinweise bereit.

Wie werden Lebensmittel richtig in den Kühlschrank eingeräumt? Kann ein Jogurt, auf dem das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, noch verwendet werden? Was kann man mit einer dunkel gewordenen Banane noch machen? Im Praxisteil werden diese und weitere Fragen beantwortet. Mit dem „Kühlschrank-Check“ können die Schülerinnen und Schüler dazu ihr Wissen testen und im „Zu gut für die Tonne“-Test ihre Geschmackssinne einsetzen und lernen, welche leckeren Gerichte man aus Lebensmittelresten herstellen kann. Ob ein Rezept klimafreundlich ist und wie man Zutaten so zusammenstellt, dass man ein ausgewogenes veganes Gericht erhält, können die Schülerinnen und Schülern mit den entsprechenden Arbeitsblättern herausfinden.