Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Gewässerschutz
Kläranlage Bickenbach - Nachklärung
Kommunales Abwasser
Als Kommunales Abwasser wird das Schmutzwasser aus Haushalten und in die Kanalisation abfließende Niederschlagswasser oder sonstiges Abwasser aus Gewerbe- oder Industrieanlagen bezeichnet.
Sparschwein geformt aus Stromkabel
Energieeffizienz von Abwasserbehandlungsanlagen
Kommunale Kläranlagen verbrauchen in Deutschland über 4,4 Milliarden Kilowattstunden Strom im Jahr und sind damit der größte kommunale Stromverbraucher.
Rohrleitungen
Abwasserabgabe
Nach dem Abwasserabgabengesetz (AbwAG) ist die Abwasserabgabe für das Einleiten von Abwasser in ein Gewässer zu entrichten. Nur die direkte Einleitung in ein Gewässer kann eine Abwasserabgabenpflicht auslösen.
Leitfaden Immissionsbetrachtung
Abwassereinleitungen aus der Siedlungsentwässerung stellen Benutzungen der Gewässer nach § 9 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) dar und bedürfen nach § 8 WHG einer Erlaubnis.
Schmutzfrachtberechnung
Die Beurteilung von Schmutzfrachtberechnungen mit dem Modell SMUSI gestaltet sich durch die zunehmende Komplexität der Entwässerungsnetze immer schwieriger und zeitaufwändiger. Es wurde deshalb ein Leitfaden entwickelt, der eine sachgerechte Beurteilung ermöglicht.
Abwasserventil
Industrielles Abwasser
Unter industriellem Abwasser versteht man Abwasser aus Anlagen für gewerbliche und industrielle Zwecke, soweit es sich nicht um häusliches Abwasser oder Niederschlagswasser handelt.
Ein Einleitungsrohr
BGI & Vor-Ort-Besichtungen
In Hessen gibt es ca. 25.000 Betriebe, die für den Gewässerschutz von Bedeutung sind, weil sie mit wassergefährdenden Stoffen umgehen und/oder gewerbliches Abwasser anfällt, das wegen seiner Inhaltsstoffe nicht ohne vorhergehende Behandlung in ein Gewässer oder eine Kläranlage eingeleitet werden darf.
Verkehrszeichen Wassergefährdende Stoffe
Wassergefährdende Stoffe
Sehr viele Stoffe, die im privaten und gewerblichen Bereich verwendet werden, sind wassergefährdend. Wassergefährdende Stoffe sind z. B. Heizöl, Diesel- und Vergaserkraftstoff, Säuren und eine Vielzahl weiterer Stoffe.
Piktogramm eines Blitzes
Schadensfallmanagement
Beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sind trotz hoher Schutzvorkehrungen Schadensfälle nicht auszuschließen. Wenn Stoffe in ein Gewässer, den Boden oder Abwasseranlagen gelangen oder gelangen können, sind Maßnahmen zu treffen, um schädliche Auswirkungen zu verhindern.
Ein Feuerwehrmann mit einem Wasserschlauch
Rückhalt von verunreinigtem Löschwasser
Auch beim Brand in einer Industrieanlage darf es durch die Löschmittel nicht zu einer Boden- oder Gewässerverunreinigung kommen.
Grafik zu Heizöltanks
Heizöltanks
In Hessen werden etwa 500.000 Heizöltanks betrieben. Weisen diese Anlagen Mängel auf, so können davon erhebliche Gefahren für die Oberflächengewässer, das Grundwasser oder die Kläranlage ausgehen.