Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Biobasierte Wirtschaft

Stoffliche Nutzung

Die wachsende Weltbevölkerung und knapper werdende Ressourcen in allen Bereichen bestimmen die Prognosen zur zukünftigen Wirtschaftsentwicklung. Das Denken und Wirtschaften in Stoffkreisläufen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Zur effizienten Nutzung von Rohstoffen und zur Bewältigung neuer Herausforderungen, wie z.B. dem Klimawandel, ist künftig eine noch intensivere interdisziplinäre Forschung und Sektoren übergreifende Zusammenarbeit notwendig. Gerade nachhaltig erzeugte nachwachsende Rohstoffe können einen wichtigen Beitrag für eine sichere und dauerhafte Rohstoffversorgung leisten.

In diesem Kontext wächst der Bereich der stofflichen Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen über die bisherige Förderung der Inkulturnahme neuer Arten, der Ertragssteigerung der Pflanzen und der Suche nach innovativen Anwendungen hinaus. Vor dem Hintergrund einer angestrebten biobasierten Wirtschaft muss stärker als bisher die Nutzung der gesamten Pflanze im Fokus stehen. Ziel dabei ist, den Rohstoff sinnvollen und wertsteigernden Anwendungen zuzuführen.

Die hessische Förderung von Biorohstoffen zielt darauf ab, besonders innovative und effiziente Nutzungsansätze pflanzlicher Biomasse sowie die entsprechende Forschung zu unterstützen.

Im Rahmen der bisherigen stofflichen Nutzung von Biorohstoffen hat in Hessen der Holzbereich traditionell eine große Bedeutung. Mit der Broschüre „Holzbau in Hessen -  Die vielfältigen Möglichkeiten einer klimafreundlichen Bauweise anhand von Beispielen“ Teil 1 und Teil 2 wurde über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Baustoffes Holz informiert.