Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Vermittlung von Sozialwohnungen

Vermittlung von Sozialwohnungen

Nach § 1 Abs. 1 des Hessischen Wohnungsaufsichtsgesetzes (HWoAufG) sollen die Gemeinden Wohnungsuchende bei der Beschaffung einer gesunden, familiengerechten und ihren wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechenden Wohnung unterstützen, soweit sie hierbei der Hilfe bedürfen. Ein Rechtsanspruch auf die Beschaffung einer Wohnung besteht gemäß § 1 Abs. 2 HWoAufG allerdings nicht.

Voraussetzung für den Bezug einer geförderten Mietwohnung für geringe Einkommen ist die Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen. Sie liegen zurzeit für einen Einpersonenhaushalt bei 15.572 Euro jährlich und für einen Zweipersonenhaushalt bei 23.626 Euro jährlich, zuzüglich 5.370 Euro jährlich für jede weitere zum Haushalt rechnende Person. Die Einkommensgrenze erhöht sich für jedes zum Haushalt rechnende Kind um weitere 650 Euro jährlich. Die Berechnung des maßgeblichen Einkommens ist im Hessischen Wohnraumfördergesetz (HWoFG) geregelt (§§ 6 und 7).